Ro­tes Kreuz: La­ge in Alep­po Jahr­hun­dert-Ka­ta­stro­phe

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Das In­ter­na­tio­na­le Ko­mi­tee vom Ro­ten Kreuz hat die Schlacht um die sy­ri­sche Groß­stadt Alep­po als ei­nen der ver­hee­rends­ten ur­ba­nen Kon­flik­te der Neu­zeit be­zeich­net. Ne­ben der di­rek­ten Be­dro­hung durch die Kämp­fe man­ge­le es an grund­le­gen­der Ver­sor­gung et­wa mit Was­ser und Strom, sag­te der Prä­si­dent des In­ter­na­tio­na­len Ro­ten Kreu­zes, Peter Mau­rer. Dies sei ein dra­ma­ti­sches Ri­si­ko für bis zu zwei Mil­lio­nen Men­schen, die kaum Zu­gang zu me­di­zi­ni­scher Gr­und­ver­sor­gung hät­ten. „Nie­mand und nichts ist si­cher. Stän­dig gibt es Be­schuss, mit Häu­sern, Schu­len und Kran­ken­häu­sern in der Schuss­li­nie“, sag­te er. Die rus­si­sche Luft­waf­fe star­te­te un­ter­des­sen erst­mals vom Iran aus An­grif­fe auf Zie­le in Sy­ri­en, dar­un­ter auch in der Pro­vinz Alep­po. Russ­land und der Iran gel­ten als die engs­ten Ver­bün­de­ten der sy­ri­schen Re­gie­rung von Ba­schar al-As­sad. (dpa)

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