Um die Wiesn kommt ein Zaun

Po­li­zei­prä­si­dent rech­net fest da­mit

Mittelschwaebische Nachrichten - - Bayern - VON ULI BACHMEIER

Mün­chen Ein Zaun ums Ok­to­ber­fest? Noch im Ju­li lehn­te der Wirt­schafts­aus­schuss des Münch­ner Stadt­rats den Vor­schlag von Bür­ger­meis­ter Jo­sef Schmid (CSU) ab, ent­lang der Schwanthal­er­hö­he ei­nen Roll­zaun zu in­stal­lie­ren, der bei dro­hen­der Über­fül­lung des Fest­ge­län­des schnell ge­schlos­sen, aber auch schnell wie­der ge­öff­net wer­den kann.

Nun aber fin­det un­ter dem Ein­druck der Ter­ror­ak­te in Nizza, Ans­bach und Würz­burg of­fen­bar ein Um­den­ken statt. Mün­chens Po­li­zei­prä­si­dent Hu­ber­tus An­drä zeig­te sich ges­tern bei ei­ner Pres­se­kon­fe­renz über­zeugt: „Es wird aus mei­ner Sicht ei­nen Zaun ge­ben.“

En­de Ju­li hat­te be­reits der Äl­tes­ten­rat des Stadt­rats Wirt­schafts­re­fe­rent und Bür­ger­meis­ter Schmid freie Hand für ein ver­schärf­tes Si­cher­heits­kon­zept auf der Wiesn ge­ge­ben. Da­zu könn­te ne­ben Ta­schen­kon­trol­len auch ein Ver­bot von Ruck­sä­cken ge­hö­ren. Dies kön­ne aber, so lau­tet das Ar­gu­ment der Si­cher­heits­ex­per­ten, nur durch­ge­setzt wer­den, wenn die Wiesn nur über die re­gu­lä­ren Ein­gän­ge be­tre­ten wer­den kön­ne und die et­wa 350 Me­ter lan­ge Lü­cke ent­lang der Schwanthal­er­hö­he ge­schlos­sen wer­de. End­gül­tig fer­tig ist das Si­cher­heits­kon­zept noch nicht. (jub) Mün­chen

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