Hör­mann lehnt hö­he­re Prä­mi­en ab

DOSB-Boss will lie­ber nach­hal­tig för­dern

Mittelschwaebische Nachrichten - - Olympische Spiele 2016 -

Ber­lin Nach Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re hat auch DOSB-Prä­si­dent Al­fons Hör­mann ei­ne Auf­sto­ckung der Olym­pia-Prä­mi­en ab­ge­lehnt. „Da­von hal­te ich we­nig bis gar nichts“, sag­te der Chef des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des zu dem Vor­schlag, Olym­pia­sie­gern ei­ne Prä­mie von bis zu ei­ner Mil­li­on Eu­ro zu zah­len.

„Dau­er­haf­te Exis­tenz­si­che­rung ist viel wich­ti­ger als ei­ne Ein­mal­prä­mie“, be­ton­te Hör­mann mit Be­zug auf die Dis­kus­si­on um die Sport­för­de­rung in Deutsch­land. Hör­mann räum­te aber auch ein: „Na­tür­lich muss die Exis­tenz mög­lich sein, und da sind wir, das will ich über­haupt nicht schön­re­den, an man­chen Stel­len de­fi­ni­tiv im Nach­teil ge­gen­über an­de­ren Län­dern.“

Deutsch­land zahlt 20 000 Eu­ro für ei­nen Olym­pia­sieg, Ita­li­en zum Bei­spiel 150 000 Eu­ro. (dpa)

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