Som­mer war ges­tern

Mittelschwaebische Nachrichten - - Aus Der Heimat - VON HEI­KE SCHREI­BER re­dak­ti­on@mit­tel­schwa­ebi­sche-nach­rich­ten.de

Das war er. End­gül­tig. Der Som­mer ist vor­bei. Und zwar ex­akt jetzt. Glau­ben Sie nicht? Weil noch Au­gust ist, drau­ßen die Son­ne vom Him­mel brennt, das Ther­mo­me­ter wie­der die 30 Grad-Mar­ke über­schrei­ten soll und die Kin­der im Pl­ansch­be­cken oder Schwimm­bad to­ben? Weil et­wa der Me­teo­ro­lo­ge im Fern­se­hen noch ein­mal von ei­nem Hoch spricht und von der Rück­kehr des Hoch­som­mers?

Von we­gen. Der Som­mer ist ge­lau­fen, und zwar so­wohl der ka­len­da­ri­sche als auch der me­teo­ro­lo­gi­sche. Den Herbst über­sprin­gen wir auch gleich noch mit. Braucht eh kei­ner. Jetzt ist de­fi­ni­tiv Win­ter. Nein, nicht et­wa, weil es in man­chen Be­klei­dungs­ge­schäf­ten schon di­cke Ja­cken und Pull­over oder gar Müt­zen zu kau­fen gibt. Es sind die­se ganz spe­zi­el­len klei­nen Pa­ckun­gen mit Süß­kram, die doch tat­säch­lich in ei­nem Re­gal ei­nes ers­ten Dis­coun­ters ein­ge­räumt wur­den. Leb­ku­chen in Qua­drat- und Herz­chen­form und Spe­ku­la­ti­us in der S- oder XXL-Va­ri­an­te. Ha­ben nur noch die Ni­ko­läu­se und Ad­vents­ka­len­der ge­fehlt. Aber nicht et­wa, weil die Ad­vents­zeit erst in ei­nem Vier­tel­jahr be­ginnt. Die Ver­käu­fe­rin hat­te ein­fach noch kei­ne Zeit ge­habt, den Rest ein­zu­räu­men. Im Re­gal war noch ganz viel Platz. Weih­nach­ten kann kom­men.

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