Sar­ko­zy for­dert Ach­se Deutsch­land–Frank­reich

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der kon­ser­va­ti­ve fran­zö­si­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Ni­co­las Sar­ko­zy strebt ei­ne deutsch-fran­zö­si­sche Füh­rung für die Eu­ro­zo­ne an. Das ge­mein­sa­me Wäh­rungs­ge­biet mit 19 Län­dern soll­te ei­ne „sta­bi­le Prä­si­dent­schaft“und ei­nen Ge­ne­ral­se­kre­tär ha­ben – die­se bei­den Top-Pos­ten müss­ten vor­ran­gig mit ei­nem Deut­schen und ei­nem Fran­zo­sen be­setzt wer­den. Das schreibt der frü­he­re Staats­prä­si­dent in sei­nem am Mitt­woch in Frank­reich ver­öf­fent­lich­ten Buch „Tout pour la Fran­ce“(„Al­les für Frank­reich“). Bis­her wird die Eu­ro­zo­ne von ei­nem Fi­nanz­mi­nis­ter der Mit­glieds­län­der im Ne­ben­job ge­führt. Eu­ro­grup­pen­chef ist der Nie­der­län­der Je­ro­en Di­js­sel­blo­em. (dpa)

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