In ein oder zwei Mul­den ver­si­ckern las­sen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis -

Zum Ar­ti­kel „Das Staat­li­che Bau­amt hat ein Pro­blem mit dem Was­ser“vom 19. Au­gust: In die­sem Bei­trag heißt es: „Wenn es stark reg­net, lau­fen im Staat­li­chen Bau­amt in Krum­bach Kel­ler­räu­me voll“. Der Bei­trag nennt als Grund gro­ße Re­gen­men­gen, die in kur­zer Zeit an­fal­len. Als lei­den­schaft­li­cher Tief­bau­er und Re­gen­was­ser­ver­si­cke­rer kann ich als ers­ten Lö­sungs­schritt zwei Vor­schlä­ge an­bie­ten:

1. Der Um­griff um das Staat­li­che Bau­amt ist recht groß. Ich wür­de das ge­sam­te Re­gen­was­ser, das beim Ge­bäu­de des Bau­am­tes an­fällt, in ein oder zwei Mul­den ver­si­ckern las­sen. Die Mul­de könn­te et­was tie­fer aus­ge­ho­ben wer­den, dann mit Schot­ter oh­ne Fein­an­tei­le auf­ge­füllt und oben mit ei­ner dün­nen Schicht Hu­mus über­zo­gen wer­den.

2. Zum zwei­ten müss­te die Stadt Krum­bach kurz­fris­tig ein Ver­si­cke­rungs­pro­gramm an­lau­fen las­sen, das auch die pri­va­ten Grund­stü­cke mit ein­be­zieht. Das Ein­rich­ten von Zis­ter­nen, Mul­den oder von Ri­go­len­sys­tem könn­te da­bei mit fi­nan­zi­el­ler Un­ter­stüt­zung vor­an­ge­bracht wer­den.

3. Wir soll­ten in un­se­ren Städ­ten und Ge­mein­den in­zwi­schen er­ken­nen, dass es zu­künf­tig sehr wich­tig ist, Re­gen­was­ser nicht mehr so schnell ab­zu­lei­ten wie es in der Ver­gan­gen­heit sehr häu­fig der Fall war. Rein­hold Sing, Wit­tis­lin­gen

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