Nach dem Erd­be­ben ist Hil­fe nö­tig

Na­tur­ka­ta­stro­phe In Ita­li­en sind vie­le Men­schen ge­stor­ben. Hel­fer küm­mern sich um die Über­le­ben­den

Mittelschwaebische Nachrichten - - Capito -

In Ita­li­en hat ein Erd­be­ben hef­ti­ge Schä­den ver­ur­sacht. Be­son­ders stark war das Be­ben in ei­ner Ge­gend in der Mit­te des Lan­des. Dort zer­stör­te es in ei­ni­gen Or­ten et­li­che Häu­ser. Bis ges­tern war be­kannt, dass min­des­tens 250 Men­schen ums Le­ben ge­kom­men sind. Wie vie­le Men­schen noch un­ter Trüm­mer­tei­len lie­gen könn­ten, kann zur­zeit nie­mand ge­nau sa­gen. Die Fah­nen in Ita­li­en hän­gen auf halb­mast: Die Men­schen in dem Land trau­ern um die Op­fer des Erd­be­bens. Hier er­fährst du in ei­nem kur­zen Über­blick, wie den Über­le­ben­den vor Ort ge­hol­fen wird.

Was ist mit den Men­schen, die über­lebt ha­ben? Vie­le von ih­nen wur­den bei dem Erd­be­ben ver­letzt. Ärz­te und Hel­fer ver­sor­gen sie. Au­ßer­dem küm­mern sich Fach­leu­te um die Men­schen, die Freun­de oder Ver­wand­te ver­lo­ren ha­ben. Meh­re­re tau­send Men­schen sind durch das Be­ben ob­dach­los ge­wor­den. Ih­re Häu­ser und Woh­nun­gen wur­den zer­stört.

Und wo schla­fen die­se Men­schen jetzt? Man­che konn­ten bei Ver­wand­ten oder Freun­den un­ter­kom­men. Für die an­de­ren ha­ben Hel­fer zum Bei­spiel Zel­te auf­ge­baut, et­wa auf ei­nem Fuß­ball­platz und ei­nem Spiel­platz. Au­ßer­dem schla­fen die Leu­te auf Lie­gen in ei­ner Turn­hal­le. Auch vie­le Ho­tels und an­de­re Un­ter­künf­te ha­ben Plät­ze an­ge­bo­ten. Man­che Leu­te über­nach­ten auch in ih­ren Au­tos.

Wor­auf kommt es jetzt bei der Hil­fe an? Erst mal brau­chen vie­le Be­trof­fe­ne An­ziehsa­chen. Das Erd­be­ben hat­te mit­ten in der Nacht be­gon­nen. Die Men­schen muss­ten sich schnell in Si­cher­heit brin­gen. Al­so hat­ten sie kei­ne Zeit, Sa­chen zum An­zie­hen mit­zu­neh­men.

Gibt es ge­nug zu es­sen und zu trin­ken? Vie­le Or­ga­ni­sa­tio­nen und Men­schen ha­ben schon ih­re Hil­fe an­ge­bo­ten. Hel­fer brin­gen Trink­was­ser und Le­bens­mit­tel in die Re­gi­on. In ei­nem Ort wur­den die Wa­ren aus ei­nem ka­put­ten Su­per­markt auf die Stra­ße ge­stellt. Je­der konn­te sich et­was da­von neh­men. Bis al­les wie­der nor­mal ab­läuft, wird es noch sehr lan­ge dau­ern. (dpa)

Fo­to: dpa

Vie­le Hel­fer ver­su­chen, Men­schen aus den Trüm­mern zu ret­ten.

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