„Ea­sy-Gap“: Die Lü­cke von der Er­st­re­gis­trie­rung bis zum Zeit­punkt der An­trag­stel­lung

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Ea­sy-Gap Wenn über die Dau­er der Be­ar­bei­tung von Asyl­an­tra­gen dis­ku­tiert wird, kommt der eng­li­sche Aus­druck „Ea­sy-Gap“ins Spiel. So wird die Lü­cke (Gap) zwi­schen der Er­st­re­gis­trie­rung von Flücht­lin­gen in der Da­tei, die „Ea­sy“heißt, und der förm­li­chen Re­gis­trie­rung des An­tra­ges beim Bun­des­amt ge­nannt.

Die Lü­cke En­de 2015 wa­ren 365 000 Ver­fah­ren beim Bamf an­hän­gig, über die noch nicht ent­schie­den war. En­de Ju­li 2016 lag die Zahl der an­hän­gi­gen Fäl­le bei ins­ge­samt 526 276. Das liegt laut Bamf dar­an, dass der­zeit vie­le Asyl­an­trä­ge von Per­so­nen an­ge­nom­men wer­den, die be­reits 2015 ein­ge­reist sind, je­doch zeit­nah kei­nen Asyl­an­trag stel­len konn­ten. Die Lü­cke soll im Sep­tem­ber ge­schlos­sen wer­den.

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