Mit Trau­er und Wut

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Der bit­te­re Ab­schied des Wolf­gang Bos­bach“(Po­li­tik) vom 24. Au­gust: Mit Trau­er und Wut le­se ich vom bit­te­ren Ab­schied aus der Po­li­tik des Herrn Wolf­gang Bos­bach. War­um kann – ver­dammt noch mal – die­se CDU nicht er­ken­nen, wo­her es kommt, dass ihr die Mit­glie­der ent­we­der ab­han­den­kom­men oder sich ver­är­gert aus dem po­li­ti­schen Le­ben zu­rück­zie­hen?

Herr Bos­bach hat im­mer, ich be­to­ne: im­mer aus­ge­spro­chen und ge­schrie­ben, was al­te und lang­jäh­ri­ge Par­tei­mit­glie­der/Freun­de ge­fühlt und ge­dacht ha­ben.

Nicht wir ha­ben uns ver­än­dert, die CDU hat sich in ei­ner Wei­se ver­än­dert, dass wir sie nicht mehr er­ken­nen und von ih­ren Grund­über­zeu­gun­gen nichts mehr zu spü­ren ist. Wir ha­ben ei­ne Mer­kelPar­tei, aber kei­ne CDU mehr, und es ist des­halb jam­mer­scha­de, dass die­ser Mann, der un­se­ren Ge­füh­len und un­se­rer Ein­stel­lung sei­ne Spra­che lieh, nun auch noch von Bord geht. Mein Dank, mein Re­spekt für sei­nen un­er­müd­li­chen Kampf um die „al­te CDU“– nicht zu ver­wech­seln mit alt­mo­di­scher CDU – und bes­te Wün­sche für sei­nen wei­te­ren Le­bens­weg. Mo­ni­ka Eber­le, Pür­gen

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