Schmer­zens­geld, wenn der Bus zu stark bremst

Mittelschwaebische Nachrichten - - Verkäufe · Kaufgesuche -

Bremst ein Li­ni­en­bus au­ßer­ge­wöhn­lich stark, kön­nen Fahr­gäs­te auf Scha­den­er­satz und Schmer­zens­geld hof­fen, wenn sie sich trotz Fest­hal­tens ver­let­zen. Das geht aus ei­nem Ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main her­vor (Az.: 12 U 16/14). Über die Ent­schei­dung be­rich­tet die Ar­beits­ge­mein­schaft Ver­kehrs­recht des Deut­schen An­walt­ver­eins (DAV).

Im kon­kre­ten Fall muss­te ein Bus­fah­rer auf die Ge­gen­fahr­bahn aus­wei­chen. Ein ent­ge­gen­kom­men­des Fahr­zeug sah er da­bei zu spät und leg­te ei­ne Voll­brem­sung ein. Da­bei wur­den drei Fahr­gäs­te von ih­ren Sit­zen ge­ris­sen. Ein Mann er­litt ei­nen Ober­schen­kel­hals­bruch. Er klag­te auf Scha­den­er­satz und Schmer­zens­geld. Ihm wur­den 10 000 Eu­ro zu­ge­spro­chen. (dpa)

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