Kin­der su­chen Tierba­bys

Kon­zen­tra­ti­on und Er­in­ne­rungs­ver­mö­gen üben

Mittelschwaebische Nachrichten - - Tierbücher Extra -

Idee des Buchs „Such mit! Tierba­bys“ist an das Spiel „Ich se­he was, was du nicht siehst“an­ge­lehnt. Kin­der ab 18 Mo­na­ten su­chen auf je­der Sei­te ein klei­nes Kätz­chen, das sich zwi­schen an­de­ren Tierba­bys ver­steckt. Die Gestal­tung ist mit den bun­ten Far­ben und den di­cken Papp­sei­ten, die an den Kan­ten ab­ge­run­det sind, kind­ge­recht. Auch die auf­klapp­ba­re Sei­te am En­de, die al­le Tierba­bys noch ein­mal zeigt, bie­tet viel zum Ent­de­cken.

Das Buch ist in fünf The­men­ge­bie­te un­ter­teilt, die je­weils mit ei­nem klei­nen Reim ein­ge­lei­tet werDie den. Da die Sei­ten gut ge­füllt sind, kann das Su­chen auch et­was an­dau­ern. Mit dem Buch sol­len die Klei­nen Kon­zen­tra­ti­on und Er­in­ne­rungs­ver­mö­gen trai­nie­ren. (ju­se-)

Such mit! Tierba­bys, Dor­ling Kin­ders­ley Ver­lag, 16 Sei­ten, 6,95 Eu­ro. Das Kind, das „Das Kat­zen­buch für Kids“von Andrea Bött­jer ge­le­sen hat, weiß nach der Lek­tü­re ver­mut­lich mehr über Kat­zen als sei­ne El­tern. Ge­schrie­ben ist es für Acht- bis Zwölf­jäh­ri­ge, was sich in der ein­fa­chen Spra­che und dem di­rek­ten Be­zug zum kind­li­chen Ver­hal­ten wi­der­spie­gelt.

Gleich das Deck­blatt ist ei­ne Falt­sei­te, in der sie­ben kla­re Re­geln auf­ge­stellt wer­den, die kind­ge­recht auf­ge­ar­bei­tet sind. Wie zum Bei­spiel für den Fall, dass die Kat­ze beim Spie­len kratzt: „Brich das Spiel auf der Stel­le ab. Denn wer sich nicht an die Spiel­re­geln hält, mit dem spielt man nicht.“Auch wer­den erst ein­mal die Kör­per­tei­le der Kat­ze be­schrie­ben.

Gleich­zei­tig ver­mit­telt das Buch – ähn­lich ei­nem Lehr­buch – sehr vie­le In­for­ma­tio­nen. Von der Ge­schich­te der Kat­ze all­ge­mein und als Haus­kat­ze, den Sin­nen des Stu­ben­ti­gers, Kat­zen­ras­sen, dem an­ge­mes­se­nen Um­gang mit­ein­an­der, dem rich­ti­gen Trans­por­ter bis zum Cli­cker­trai­ning.

In­ter­es­sant ist zu­dem die Ta­bel­le „Hund-Kat­ze-Über­set­zer“. Mit­hil­fe die­ser ler­nen die Klei­nen gleich den Un­ter­schied im Ver­hal­ten von Hund und Kat­ze. Vie­le Bil­der lo­ckern das Buch auf und zei­gen dem Kind an­schau­lich, wie ei­ne Kat­ze rich­tig be­grüßt, ge­strei­chelt oder ge­hal­ten wer­den muss.

We­gen des vie­len Tex­tes eig­net sich das Buch eher für Kin­der, die auch sonst ger­ne le­sen. Vom In­halt pro­fi­tiert die gan­ze Fa­mi­lie.

Das Buch ist in vier bunt un­ter­leg­te Ka­pi­tel ein­ge­teilt: „Die an­ge­be­te­te Su­per­hel­din“, „Will­kom­men zu Hau­se“, „Di­cke Freun­de fürs Le­ben“so­wie „Spiel, Spaß und Span­nung.“(ju­se-)

Das Kat­zen­buch für Kids, Andrea Bött­jer, Kos­mos Ver­lag, 80 Sei­ten, 12,99 Eu­ro.

Fo­to: Da­vid Ebe­ner, dpa

Ein Lamm blökt und schaut brav in die Ka­me­ra. In dem Buch „Such mit! Tierba­bys“sind auch Läm­mer ab­ge­bil­det.

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