Was wun­dern wir uns?

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Zu „,Pul­ver­fass vor den To­ren Eu­ro­pas‘“(Seite 1) vom 23. Au­gust: Das The­ma Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung wird in der Pres­se ins­ge­samt zu we­nig be­rück­sich­tigt, da­her ein Dank an Ih­re Zei­tung.

Ich will nur drei Bei­spie­le zur Ver­deut­li­chung brin­gen: Die Mensch­heit nimmt der­zeit je­den Tag um sa­ge und schrei­be 225 000 Men­schen zu. Wer schafft so schnell Ar­beits­plät­ze? Oder: Af­gha­nis­tan hat­te 1978, al­so vor den Krie­gen 12 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Jetzt nach 38 Jah­ren Krieg, Mil­lio­nen von To­ten, Mil­lio­nen von Aus­wan­de­rern, le­ben in Af­gha­nis­tan 36 Mil­lio­nen Men­schen, al­so drei­mal so viel wie 1978. Oder: Im Ni­ger, ei­nem rei­nen Wüs­ten­staat, be­kommt mo­men­tan je­de Frau im Schnitt 7,6 Kin­der.

Was wun­dern wir uns, wenn der Mi­gran­ten­druck auf Eu­ro­pa wei­ter zu­neh­men wird? Dr. Hans-Joa­chim Mül­ler, Ga­b­lin­gen

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