Isar, Lech, Wertach

Mittelschwaebische Nachrichten - - Die Dritte Seite -

Die Ge­schich­te der Re­na­tu­rie­rung von Flüs­sen und Bä­chen be­gann in Bay­ern in den 80er Jah­ren, als durch die Um­welt­be­we­gung neu­es Be­wusst­sein ent­stand und die ne­ga­ti­ven Fol­gen der Be­gra­di­gun­gen der Fließ­ge­wäs­ser und der Fi­xie­run­gen ih­rer Ufer of­fen­kun­dig wur­den.

Den ers­ten Be­schluss zu ei­ner na­tur­na­hen Um­ge­stal­tung der Isar im Stadt­ge­biet Mün­chen fass­te der Stadt­rat be­reits 1988. Fünf Jah­re spä­ter wur­de die Isar-Al­li­anz ge­grün­det. Mit­glie­der sind un­ter an­de­rem der Baye­ri­sche Ka­nu-Ver­band, der Deut­sche Al­pen­ver­ein, der Bund Na­tur­schutz, der Lan­des­bund für Vo­gel­schutz, der Lan­des­fi­sche­rei­ver­band so­wie wei­te­re Ver­ei­ne.

1995 rich­te­ten die Stadt Mün­chen und der Frei­staat die Ar­beits­grup­pe „Isar-Plan“ein mit dem Ziel, die acht Ki­lo­me­ter lan­ge Fluss­stre­cke vom Groß­hes­se­lo­her Wehr bis zum Deut­schen Mu­se­um zu re­na­tu­rie­ren. Die Ar­bei­ten be­gan­nen im Jahr 2000 und wa­ren 2011 ab­ge­schlos­sen.

In Schwa­ben gibt es ähn­li­che Pro­jek­te: „Wertach vi­tal“so­wie „Lic­ca li­ber“am Lech. (jub)

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