Rousseff: Ver­fah­ren zur Ab­set­zung ist „will­kür­lich“

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

In ei­nem letz­ten Ver­such zur Ab­wen­dung ih­rer end­gül­ti­gen Ab­set­zung hat die sus­pen­dier­te bra­si­lia­ni­sche Prä­si­den­tin Dil­ma Rousseff das Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren als „will­kür­lich“ge­brand­markt. Sie ha­be die Ver­bre­chen, die ihr „zu Un­recht zur Last ge­legt“wer­den, „nicht be­gan­gen“, sag­te die 68-Jäh­ri­ge am Mon­tag bei ih­rer Ver­tei­di­gungs­re­de vor dem Se­nat in Bra­sí­lia. Das Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren lau­fe auf ei­nen „Staats­streich“hin­aus. Rousseff wie­der­hol­te den im Ver­lauf des Ver­fah­rens mehr­fach er­ho­be­nen Vor­wurf, das Ver­fah­ren sei in Wirk­lich­keit ein „Putsch“ih­rer po­li­ti­schen Geg­ner. Rousseff wird vor­ge­wor­fen, Haus­halts­zah­len mas­siv ge­schönt und Geld oh­ne Zu­stim­mung des Kon­gres­ses aus­ge­ge­ben zu ha­ben. (afp)

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