Un­si­cher­heit an den Bör­sen

US-Geld­po­li­tik macht An­le­ger ner­vös

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Frank­furt am Main Die Un­si­cher­heit über die künf­ti­ge US-Geld­po­li­tik hat dem Dax zu schaf­fen ge­macht. Al­ler­dings hol­te er sei­ne zwi­schen­zeit­lich noch deut­li­che­ren Ver­lus­te wie­der et­was auf: Er stand zum Han­dels­en­de nur noch 0,41 Pro­zent im Mi­nus bei 10 544,44 Punk­ten. „Die Bör­sen be­gin­nen jetzt lang­sam, ei­nem bal­di­gen Zins­schritt der US-No­ten­bank Fed wie­der ei­ne hö­he­re Wahr­schein­lich­keit bei­zu­mes­sen“, kom­men­tier­te Jo­chen Stanzl von Bro­ker CMC Mar­kets. Stei­gen­de Zin­sen schmä­lern die At­trak­ti­vi­tät von Ak­ti­en im Ver­gleich zu fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren.

Der MDax ver­ab­schie­de­te sich 0,19 Pro­zent tie­fer bei 21 518,14 Punk­ten aus dem Han­del, wo­ge­gen der TecDax letzt­lich ein Plus von 0,13 Pro­zent auf 1725,47 Punk­te schaff­te. In­ves­to­ren schau­en nun noch ge­nau­er auf die an­ste­hen­den Kon­junk­tur­nach­rich­ten aus den USA. Der Kurs des Eu­ro sank auf 1,1176 US-Dol­lar. Zu­vor hat­te die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank den Re­fe­renz­kurs auf 1,1170 (Frei­tag: 1,1290) Dol­lar fest­ge­setzt; der Dol­lar kos­te­te da­mit 0,8953 (0,8857) Eu­ro. (dpa)

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