Kik muss we­gen Bran­des in Tex­til­fa­brik vor Ge­richt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Vier Jah­re ist es her, dass mehr als 250 To­te beim Brand in ei­ner pa­kis­ta­ni­schen Tex­til­fa­brik ums Le­ben ka­men. Nun muss sich das deut­sche Tex­til­un­ter­neh­men Kik vor Ge­richt ver­ant­wor­ten. Vier Pa­kis­ta­nis ver­lan­gen je­weils 30 000 Eu­ro Scha­den­er­satz. Das Land­ge­richt Dort­mund gab be­kannt, dass den Klä­gern Pro­zess­kos­ten­hil­fe ge­währt wer­de. Die Tex­til­fa­brik in Ka­ra­chi hat­te vor­wie­gend im Auf­trag von Kik pro­du­ziert. Die Klä­ger wer­fen dem Un­ter­neh­men vor, für die ka­ta­stro­pha­len Brand­schutz­vor­keh­run­gen in dem Ge­bäu­de mit­ver­ant­wort­lich zu sein. Kik, das ei­ne So­fort­hil­fe ge­währt hat­te, spricht da­ge­gen von ei­nem heim­tü­cki­schen Brand­an­schlag. (dpa)

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