Die Bun­des­wehr übt mit der Po­li­zei

Ge­mein­sa­mes Vor­ge­hen im Fal­le ei­nes Ter­ror­an­schlags

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - VON MAR­TIN FER­BER

Ber­lin Po­li­zei und Bun­des­wehr wer­den im Fe­bru­ar kom­men­den Jah­res zum ers­ten Mal ei­nen Ein­satz der Streit­kräf­te im In­nern bei ei­nem schwe­ren Ter­ror­an­schlag üben. Das ge­mein­sa­me Vor­ge­hen, bei dem un­ter an­de­rem Feld­jä­ger der Bun­des­wehr erst­mals ho­heit­li­che Auf­ga­ben über­neh­men, soll in vier Bun­des­län­dern er­probt wer­den. Das be­schlos­sen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en und In­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (bei­de CDU) am Mitt­woch in Ber­lin bei ei­nem Tref­fen mit meh­re­ren In­nen­mi­nis­tern der Län­der.

Schon im Ju­li hat­ten sich Uni­on und SPD bei der Vor­stel­lung des neu­en Weiß­bu­ches zur Si­cher­heits­po­li­tik und zur Zu­kunft der Bun­des­wehr dar­über ver­stän­digt, die Bun­des­wehr bei ei­nem schwe­ren Ter­ror­an­schlag oder bei meh­re­ren An­schlä­gen an ver­schie­de­nen Or- ten, die ei­nen mehr­tä­gi­gen Aus­nah­me­zu­stand zur Fol­ge ha­ben, ein­zu­set­zen und dies auch ent­spre­chend zu üben.

Das Grund­ge­setz setzt al­ler­dings ei­nem In­lands­ein­satz äu­ßerst en­ge Gren­zen. So­wohl von der Ley­en als auch de Mai­ziè­re ver­wie­sen dar­auf, dass an der Ver­fas­sungs­la­ge nicht ge­rüt­telt wer­de. So lie­ge das Kom­man­do im­mer bei der Po­li­zei, die ent­schei­de, wel­che Hil­fe der Ar­mee sie an­for­de­re. »Kom­men­tar, Po­li­tik

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