Früh wissen, wer siegt

Wahl­for­scher er­klä­ren, wie das geht

Mittelschwaebische Nachrichten - - Bayern | -

Am 4. Sep­tem­ber wird in Meck­len­burg-Vor­pom­mern und am 18. Sep­tem­ber in Berlin das Lan­des­par­la­ment ge­wählt. Andrea Wolf ist Wahl­for­sche­rin und er­klärt, war­um man schnell weiß, wel­che Par­tei vorn liegt.

Wah­len sind um 18 Uhr zu En­de. Kurz da­nach ver­kün­den Ex­per­ten, wel­che Par­tei ver­mut­lich Sie­ger ist. Wie geht das? Andrea Wolf: „Am Wahl­tag ste­hen Mit­ar­bei­ter von uns vor zu­fäl­lig aus­ge­wähl­ten Wahl­lo­ka­len. Sie bit­ten Wäh­ler, die raus­kom­men, ei­nen Fra­ge­bo­gen aus­zu­fül­len. Da ste­hen die wich­tigs­ten Fra­gen drauf wie „Wen ha­ben Sie ge­wählt?“und „Wie alt sind Sie?“. Wie wäh­len Sie aus, wen sie be­fra­gen? Wolf: „Das ist ganz wich­tig. Die Ant­wor­ten sol­len ja et­was über al­le Leu­te, die zur Wahl ge­gan­gen sind, aus­sa­gen. Das nennt man re­prä­sen­ta­tiv. Des­halb wer­den die Men­schen zu­fäl­lig aus­ge­wählt. Es wird et­wa nur je­der Drit­te oder Fünf­te be­fragt, der aus dem Wahl­lo­kal kommt.“Und wie kom­men Sie an die Zah­len? Wolf: „Un­se­re Mit­ar­bei­ter sam­meln die­se Fra­ge­bö­gen den gan­zen Tag über. Sie ge­ben die Er­geb­nis­se te­le­fo­nisch durch, die wer­den dann am Com­pu­ter aus­ge­wer­tet. So be­kom­men wir vie­le Ant­wor­ten und kön­nen früh ziem­lich ge­nau sa­gen, wie vie­le zum Bei­spiel die CDU oder die SPD ge­wählt ha­ben. Das ist die Pro­gno­se um 18 Uhr. Da­nach kommt die Hoch­rech­nung.“Was ist denn ei­ne Hoch­rech­nung? Wolf: „Für die Hoch­rech­nung wer­den aus­ge­zähl­te Stimm­zet­tel ver­wen­det. So­bald die Wahl­lo­ka­le ge­schlos­sen ha­ben, zäh­len Hel­fer die Stim­men aus. Mit­ar­bei­ter von uns sind oft da­bei und über­mit­teln das Er­geb­nis. Für un­se­re Hoch­rech­nung wer­den al­so aus­ge­zähl­te Stimm­zet­tel be­nutzt. Un­se­re Com­pu­ter rech­nen dar­aus ein Er­geb­nis für das Bun­des­land aus. Je mehr Wahl­lo­ka­le ih­re Stim­men aus­ge­zählt ha­ben, um­so ge­nau­er wer­den die Zah­len. Des­halb gibt es auch meh­re­re Hoch­rech­nun­gen am Wahl­abend.“Und das end­gül­ti­ge Er­geb­nis? „Das ver­kün­det der Lan­des­wahl­lei­ter. Am Wahl­abend gibt es ein vor­läu­fi­ges En­d­er­geb­nis, ei­ni­ge Ta­ge spä­ter ein über­prüf­tes end­gül­ti­ges Er­geb­nis.“(dpa) 1 kg Mehl, 2 Wür­fel fri­sche He­fe oder 2 Beu­tel Tro­cken­he­fe, 1 TL Salz, drei­ein­halb TL Öl, 500 ml lau­war­mes Was­ser, nach Ge­schmack: zwei Knob­lauch­ze­hen und Brot-Ge­wür­ze (zum Bei­spiel Fen­chel, Küm­mel, Ko­ri­an­der)

Schritt 1

Fri­sche He­fe in et­was Was­ser auf­lö­sen. Al­le Zu­ta­ten in ei­ne Schüs­sel ge­ben und al­les zu­sam­men kräf­tig und lan­ge kne­ten.

Schritt 2

Et­wa ei­ne hal­be St­un­de (bei Tro­cken­he­fe et­was län­ger) ge­hen las­sen, bis der Teig deut­lich auf­ge­gan­gen ist.

Schritt 3

Teig in Röll­chen um lan­ge, dün­ne Ste­cken wi­ckeln und in die Glut ei­nes La­ger­feu­ers hal­ten. Wenn das Stock­brot knusp­rig braun ist, di­rekt vom Stock es­sen. Das Brot kann auch in Kräu­ter­but­ter oder Frisch­kä­se ge­tunkt wer­den.

Dei­ne Mei­nung zum Re­zept:

Andrea Wolf

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