Men­schen­af­fen sind be­droht

Ro­te Lis­te ak­tua­li­siert

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Ho­no­lu­lu Mit dem Öst­li­chen Go­ril­la steht ei­ner der engs­ten Ver­wand­ten des Men­schen vor dem Auss­ter­ben. Die Welt­na­tur­schut­zu­ni­on (IUCN) stuf­te die Un­ter­ar­ten des Pri­ma­ten ges­tern auf Ha­waii in die höchs­te Ge­fähr­dungs­ka­te­go­rie der Ro­ten Lis­te be­droh­ter Tier- und Pflan­zen­ar­ten ein.

Ei­ner der Grün­de für die dro­hen­de Aus­rot­tung ist il­le­ga­le Jagd. Zum Öst­li­chen Go­ril­la zäh­len zwei Sub­spe­zi­es: der sehr sel­te­ne Berg­go­ril­la mit ei­nem Be­stand von 880 Ex­em­pla­ren und der Öst­li­che Flach­land­go­ril­la (zu­letzt 3 800 Tie­re).

Gu­te Nach­rich­ten gibt es vom Rie­sen­pan­da. Er wur­de von „stark ge­fähr­det“auf „ge­fähr­det“zu­rück­ge­stuft, weil er durch Wald­schutz­maß­nah­men in sei­ner Hei­mat Chi­na Le­ben­sraum zu­rück­be­kommt. Ei­ne Zäh­lung in Chi­na ha­be er­ge­ben, dass die Po­pu­la­ti­on von 2004 bis 2014 um 17 Pro­zent ge­stie­gen sei, so­dass wie­der 1864 Ex­em­pla­re in frei­er Wild­bahn le­ben.

Die von der IUCN re­gel­mä­ßig ak­tua­li­sier­te Ro­te Lis­te um­fasst der­zeit 82 954 Tier­ar­ten, von de­nen 23 928 vom Auss­ter­ben be­droht sind. Al­ler­dings gibt es noch viel mehr Tier­ar­ten, als von der Ro­ten Lis­te er­fasst sind. (dpa)

Fo­to: Is­sel, Fo­to­lia

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