Im Sin­ne christ­li­cher Wer­te

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „,Wir schaf­fen das‘: Ga­b­ri­el ver­wen­de­te es vor Mer­kel“(Po­li­tik) vom 2. Sep­tem­ber: Nur um ein paar Wäh­ler­stim­men zu er­gau­nern, braucht sich Ga­b­ri­el nicht von ei­ner gu­ten Po­li­tik in schwie­ri­ger Zeit zu dis­tan­zie­ren und zum Ju­das zu wer­den. Die Pas­to­ren­toch­ter Mer­kel hat sich ge­gen Wi­der­stän­de im ei­ge­nen La­ger für ei­ne Po­li­tik im Sin­ne der SPD und un­se­rer christ­li­chen Wer­te und un­se­rer Kul­tur ent­schie­den. Als die Gren­zen über­rannt wur­den, galt es zu­erst, ei­ne hu­ma­ni­tä­re Ka­ta­stro­phe zu ver­hin­dern. Die Flücht­lin­ge, die sich auf dem eu­ro­päi­schen Kon­ti­nent be­fan­den, wä­ren so­wie­so ir­gend­wie bei uns an­ge­kom­men. Die Grenz­zäu­ne hät­ten das nur für ei­ne kur­ze Zeit ver­hin­dert.

Wenn Mer­kel und Ga­b­ri­el nicht den De­al mit den Tür­ken zu­sam­men­ge­bracht hät­ten, wä­ren si­cher schon ge­schätz­te drei Mil­lio­nen Flücht­lin­ge auf den grie­chi­schen In­seln, zu de­nen man ja fast hin­schwim­men kann. Dar­an wä­re die un­so­li­da­ri­sche EU viel­leicht jetzt schon zer­bro­chen. Jo­hann Nie­der­mair, Stadt­ber­gen

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