Roll­stuhl-Rug­by

So funk­tio­niert die­se Sport­art

Mittelschwaebische Nachrichten - - Fernsehen Aktuell Am Donnerstag -

In den nächs­ten Ta­gen kämp­fen Spit­zen­sport­ler im Land Bra­si­li­en um Me­dail­len: bei den Pa­ralym­pi­schen Spie­len in Rio de Janei­ro. Dort tre­ten Men­schen mit Be­hin­de­rung an. Des­halb se­hen die Sport­ar­ten ein biss­chen an­ders aus als bei den Olym­pi­schen Spie­len.

Bei den Pa­ralym­pics wird zum Bei­spiel Roll­stuhl-Rug­by ge­spielt: Man neh­me ei­nen Vol­ley­ball, ei­nen Roll­stuhl – und los geht die­ser ra­san­te Sport. Zwei Mann­schaf­ten mit je­weils vier Spie­lern tre­ten in ei­ner Hal­le ge­gen­ein­an­der an. Ziel ist es, den Ball über ei­ne Li­nie im Feld des Geg­ners zu brin­gen. In der Re­gel liegt der Ball da­bei auf dem Schoß des Spie­lers. So dü­sen sie über das Spiel­feld. Al­le zehn Se­kun­den muss der Ball ge­prellt oder ab­ge­ge­ben wer­den. Den Kör­per des Geg­ners zu be­rüh­ren, ist nicht er­laubt. Da­für don­nern die Sport­ler oft mit ih­ren Roll­stüh­len ge­gen­ein­an­der. (dpa)

Fo­to: dpa

Beim Roll­stuhl-Rug­by geht es nicht zim­per­lich zu.

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