Y wie Yu­ka­ta

Mittelschwaebische Nachrichten - - Fernsehen Aktuell Am Donnerstag -

Die­ses Wort klingt schon ir­gend­wie ja­pa­nisch – und das ist es auch. Ein Yu­ka­ta ist ei­ne Art schlich­ter Ki­mo­no. Aber was ist ei­gent­lich ein Ki­mo­no?

So heißt ein be­son­de­res Ge­wand aus dem Land Ja­pan: Es sieht aus wie ein lan­ger Man­tel mit sehr wei­ten Är­meln. In der Mit­te – al­so in der Tail­le – wird der Ki­mo­no mit ei­nem Gür­tel ge­bun­den.

Das Ge­wand ist aus prak­ti­schem Ma­te­ri­al

Die Men­schen in Ja­pan tra­gen Ki­mo­nos heu­te meis­tens nur zu be­son­de­ren Ge­le­gen­hei­ten. Zum Bei­spiel zu Fei­ern. Oft sind die­se Ge­wän­der aus Sei­de und kos­ten ziem­lich viel Geld.

Da­ge­gen ist der Yu­ka­ta nicht so edel und schick, son­dern eher läs­sig. Nor­ma­ler­wei­se ist er aus ei­nem Stoff, in dem man nicht schnell schwitzt – et­wa aus Baum­wol­le oder Lei­nen. In Ja­pan zieht man ihn ger­ne als prak­ti­schen Frei­zeit-An­zug im Som­mer an. (dpa)

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