Ein Papst zieht Bi­lanz

Die viel­leicht letz­ten Ge­sprä­che mit Be­ne­dikt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - Fo­to: Michael Kap­peler, dpa

Es war kei­ne leich­te Ent­schei­dung, zer­ris­sen ha­be sie ihn aber nicht, sagt der Mann auf un­se­rem Fo­to. Sie ha­ben ihn ge­wiss gleich er­kannt, denn er ist welt­be­rühmt. Was die Welt al­ler­dings noch nicht über ihn weiß, das er­fährt sie jetzt – in ei­nem auf­se­hen­er­re­gen­den In­ter­view­band. In „Letz­te Ge­sprä­che“gibt der Mann auf dem Fo­to tie­fe Ein­bli­cke in sein Le­ben – als Jo­seph Ratz­in­ger und als Papst Be­ne­dikt XVI. Er er­zählt, war­um er sich da­zu ent­schied, im Jahr 2013 von sei­nem Amt als Ober­haupt der ka­tho­li­schen Kir­che zu­rück­zu­tre­ten. Er spricht of­fen über sei­ne Schwä­chen als Papst. Über die Skan­da­le, die ihm stark zu­setz­ten. Über In­tri­gen und Ho­mo­se­xu­el­le im Va­ti­kan. Aber auch über das, was ihn stört an der ka­tho­li­schen Kir­che in Deutsch­land, in der es ei­nen „Über­hang an un­geist­li­cher Bü­ro­kra­tie“ge­be. Was er noch zu sa­gen hat in sei­ner Bi­lanz, schreibt Da­ni­el Wir­sching auf Bay­ern.

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