Ban­ken­ver­tre­ter saß im Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Bei du­bio­sen Ak­ti­en­ge­schäf­ten zu­las­ten des deut­schen Fis­kus soll ein zen­tra­ler Ak­teur in der Ver­gan­gen­heit für das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ge­ar­bei­tet ha­ben, als be­ur­laub­ter Mit­ar­bei­ter aber zeit­wei­se von Ver­bän­den der Kre­dit­wirt­schaft be­zahlt wor­den sein. Der Mann soll die Ver­bän­de sehr schnell über neue Pla­nun­gen des Mi­nis­te­ri­ums vor­ab in­for­miert ha­ben, da­mit die be­trof­fe­nen Ban­ken Steu­er-Gestal­tun­gen pla­nen konn­ten, be­vor neue Re­ge­lun­gen in Kraft ge­tre­ten sei­en. So ver­lau­te­te am Don­ners­tag aus dem zu­stän­di­gen Un­ter­su­chungs­aus­schuss des Bun­des­tags. Der Ge­samt­scha­den durch die kom­pli­zier­ten De­als wird auf zwölf Mil­li­ar­den Eu­ro ge­schätzt. Nach gut zehn Jah­ren war das Steu­er­schlupf­loch 2012 ge­schlos­sen wor­den. (dpa)

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