Ma­de­lei­ne Pey­roux war schon bes­ser

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

34:03 Mi­nu­ten! Auf gut 90 Pro­zent der Ton­trä­ger gibt es dop­pelt so viel Mu­sik fürs glei­che Geld. Viel­leicht war es aber auch vor­aus­schau­en­de Rück­sicht­nah­me von Ma­de­lei­ne Pey­roux, nicht mehr auf ihr neu­es Al­bum drauf­zu­pa­cken. Denn „Se­cu­lar Hymns“düm­pelt re­la­tiv rei­zund hö­he­punkt­los da­hin. Mag das Kon­zept der US- Sän­ge­rin, in Mi­ni­mal­be­set­zung mit Gi­tar­rist Jon He­ring­ton und Bas­sist Ba­rak Mo­ri Blues-, Coun­try­und Gos­pel­songs von Wil­lie Di­xon, Tom Waits und Lin­ton Kwe­si John­son zu in­ter­pre­tie­ren, auch durch­aus ei­nen ge­wis­sen Reiz be­sit­zen. Es fehlt je­doch die Fri­sche, um die Stü­cke vom Pri­vat­ver­gnü­gen in ein kol­lek­ti­ves Hör­er­leb­nis zu ver­wan­deln. Wer Pey­roux’ nach wie vor gran­dio­se Stim­me ge­nie­ßen möch­te, soll­te sich gleich auf die bei­den Hö­he­punk­te „The High­way Kid“und „Ever­y­thing I Do Gon­na Be Fun­ky“kon­zen­trie­ren. (rk-) *****

Ma­de­lei­ne Pey­roux: Se­cu­lar Hymns (Im­pul­se/Uni­ver­sal)

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