An­schlag vor­ge­täuscht

Schü­ler wirft ei­ne Hand­gra­na­ten­at­trap­pe auf ei­ne Leh­re­rin und ruft „Al­la­hu ak­bar“

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Düs­sel­dorf Weil er wäh­rend des Un­ter­richts ei­nen is­la­mis­ti­schen An­schlag vor­ge­täuscht hat, muss ein 15-jäh­ri­ger Schü­ler in Düs­sel­dorf 20 Ar­beits­stun­den ab­leis­ten.

Der Haupt­schü­ler hat­te sei­ner Leh­re­rin auf dem Schul­hof beim Au­ßen­un­ter­richt ei­ne Hand­gra­na­ten­at­trap­pe vor die Fü­ße ge­wor­fen und da­bei „Al­la­hu ak­bar“(Gott ist groß) ge­schrien. Al­le Um­ste­hen­den sei­en sehr er­schro­cken, be­rich­te­te ein Ge­richts­spre­cher.

Vor Ge­richt be­teu­er­te der 15-Jäh­ri­ge, dass er kei­ne is­la­mis­ti­schen Mo­ti­ve ha­be und nur ei­nen Scherz ma­chen woll­te. YouTu­beVi­de­os hät­ten ihn da­zu in­spi­riert und Mit­schü­ler ihn be­stärkt. „Das Ge­richt hat dem Ju­gend­li­chen klar­ge­macht, wie ge­fähr­lich es ist, sol­che Scher­ze zu ma­chen“, sag­te ein Ge­richts­spre­cher. Der Schü­ler sei be­trof­fen und be­ein­druckt ge­we­sen: „Ihm ist sehr klar, dass das ei­ne ganz schlech­te Idee war.“(dpa)

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