See­ho­fer sieht his­to­ri­sche Kri­se der Uni­on

CSU-Chef glaubt aber noch an ei­ne Ei­ni­gung

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite -

Schwar­zen­feld/Mün­chen „Wir wol­len ge­win­nen mit An­ge­la Mer­kel. Aber wir wol­len vor al­lem ge­win­nen. Das ist das Wich­tigs­te.“Dies war nach An­ga­ben von Teil­neh­mern ges­tern zum Auf­takt der CSU-Klau­sur im ober­pfäl­zi­schen Schwar­zen­feld die zen­tra­le Bot­schaft von Horst See­ho­fer an sei­nen Par­tei­vor­stand.

Der CSU-Chef ha­be ein­dring­lich an die er­folg­rei­che Re­gie­rungs­ar­beit der Uni­on seit Grün­dung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land er­in­nert und die his­to­ri­sche Di­men­si­on der Kri­se der Schwes­ter­par­tei­en be­schrie­ben. Zu­gleich ha­be er be­tont, dass er ei­ne Ver­stän­di­gung mit der CDU in der Flücht­lings­po­li­tik noch im­mer für mög­lich hal­te. Er wol­le CDU-Che­fin Mer­kel nicht be­schimp­fen, aber er wol­le zu­al­ler­erst „ei­ne rich­ti­ge Po­li­tik“.

Be­reits vor Be­ginn der zwei­tä­gi­gen Klau­sur de­men­tier­te die CSU Mel­dun­gen, die Kanz­le­rin sei vom CSU-Par­tei­tag An­fang No­vem­ber aus­ge­la­den wor­den. Dies sei „ei­ne un­glaub­li­che Ge­spens­ter­dis­kus­si­on“, sag­te See­ho­fer. (jub)

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