Tomc­zyk be­en­det DTM-Kar­rie­re

Nach 16 Jah­ren soll Schluss sein

Mittelschwaebische Nachrichten - - Sport -

Nür­burg Martin Tomc­zyk sagt Ser­vus. Das Ur­ge­stein des Deut­schen Tou­ren­wa­gen Mas­ters will die ver­blei­ben­den sechs Ren­nen die­ser Sai­son noch fah­ren – und sich nach fast 16 Jah­ren und dann 177 Starts aus der Se­rie ver­ab­schie­den. Am 16. Ok­to­ber, nach dem Fi­na­le in Ho­cken­heim, soll es so weit sein. „Ich möch­te mich am liebs­ten mit ei­nem Po­dest­platz ver­ab­schie­den. Und BMW hel­fen, den ein oder an­de­ren Ti­tel zu ge­win­nen“, sag­te der 34 Jah­re al­te Renn­fah­rer aus Ro­sen­heim ges­tern vor den bei­den Ren­nen am Nür­burg­ring. Oft ab­ge­schrie­ben, hol­te Tomc­zyk 2011 in sei­ner stärks­ten Sai­son in ei­nem ver­al­te­ten Au­di den Fah­rer­ti­tel. 2012 wech­sel­te der mei­nungs­star­ke Bay­er zum DTMRück­keh­rer BMW.

Ei­ne Er­folgs­sto­ry wur­de dar­aus nicht. Im ers­ten Jahr für BMW hol­te er zwar drei Po­dest­plät­ze, 2014 kam noch ein wei­te­rer hin­zu – doch auf Sieg Num­mer acht war­tet der Sohn von ADAC-Mo­tor­sport­prä­si­dent Her­mann Tomc­zyk und Ehe­mann von Renn­fah­re­rin Chris­ti­na Su­rer be­reits seit fast fünf Jah­ren. Von den der­zeit 24 Fah­rern in der DTM ha­ben nur Ti­mo Schei­der und Mat­ti­as Ek­ström mehr Ren­nen ab­sol­viert als Tomc­zyk, in den Top Ten der Pi­lo­ten mit den meis­ten Starts ist er be­reits. (dpa)

Martin Tomc­zyk

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