14-Jäh­ri­ge wur­de nicht von Flücht­lin­gen ver­ge­wal­tigt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Im Pro­zess um den an­geb­li­chen Miss­brauch ei­ner 14-Jäh­ri­gen in ei­nem Schwimm­bad in Schles­wi­gHol­stein hat ein Schöf­fen­ge­richt die An­ge­klag­ten, zwei Flücht­lin­ge aus Af­gha­nis­tan, vom Vor­wurf der Ver­ge­wal­ti­gung frei­ge­spro­chen. Die Rich­ter stuf­ten die Aus­sa­gen des Mäd­chens als nicht ver­wert­bar ein. Den äl­te­ren der An­ge­klag­ten ver­ur­teil­ten sie aber für ei­nen „Kuss auf die Hüf­te“ei­ner 18-Jäh­ri­gen zu ei­ner Be­wäh­rungs­stra­fe von acht Mo­na­ten. Den Kuss wer­te­ten sie als se­xu­el­le Nö­ti­gung im min­der­schwe­ren Fall. Nach den Köl­ner Sil­ves­ter-Über­grif­fen sorg­te die an­geb­li­che Ver­ge­wal­ti­gung im Schwimm­bad bun­des­weit für Auf­se­hen. (dpa)

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