Vie­len Dank

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Der Schlachtre­bell“(Drit­te Sei­te) vom 9. Sep­tem­ber: Vie­len Dank für die­sen Ar­ti­kel, der zu­dem auf der wich­ti­gen und auf­fal­len­den drit­ten Sei­te ge­druckt wur­de. Die Aus­dau­er des Herrn Sie­gel, 13 Jah­re Bü­ro­kra­tie und Wi­der­stand durch­zu­ste­hen, ist an­er­ken­nens­und be­wun­derns­wert. Auch wenn die Tie­re mitt­ler­wei­le (hof­fent­lich) häu­fi­ger art­ge­recht ge­hal­ten wer­den, sind die Be­stim­mun­gen für das Schlach­ten un„mensch­lich“. Wie im Ar­ti­kel aus­ge­führt, wer­den beim Tier, das zum Schlacht­hof ge­bracht wird, in ho­hem Ma­ße Stress­hor­mo­ne aus­ge­schüt­tet, die der Ver­brau­cher dann im kon­su­mier­ten Fleisch zu sich nimmt. Der schlech­te­re Ge­schmack des Flei­sches dürf­te da­bei wohl das ge­rin­ge­re Pro­blem sein. Es bleibt zu wün­schen, dass das Bei­spiel der mo­bi­len Schlacht­box Schu­le macht! Nicht nur im Sin­ne des Tier­wohls (was schon ein aus­rei­chen­der Grund wä­re), son­dern auch im In­ter­es­se des Ver­brau­chers. Monika Wiec­zo­rek, Augs­burg

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