Trau­er um evan­ge­li­schen Theo­lo­gen Jörg Zink

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Als „gro­ßen Kom­mu­ni­ka­tor des Evan­ge­li­ums“hat der würt­tem­ber­gi­sche evan­ge­li­sche Lan­des­bi­schof Ot­fried Ju­ly den mit 93 Jah­ren ver­stor­be­nen Theo­lo­gen und Best­sel­ler­au­tor Jörg Zink ge­wür­digt. Zink woll­te „da­zu bei­tra­gen, das Zeit­al­ter der Krie­ge, des so­zia­len Un­rechts, der Plün­de­rung na­tür­li­cher Le­bens­grund­la­gen und der Re­li­gi­ons­strei­te zu be­en­den“, schrieb Ju­ly. Jörg Zink wird nach An­ga­ben der Fa­mi­lie am 26. Sep­tem­ber in Stutt­gart be­er­digt. Zink hat mehr als 200 Bü­cher ver­öf­fent­licht mit ei­ner welt­wei­ten Auf­la­ge von rund 20 Mil­lio­nen. Auf Kir­chen­ta­gen zog Zink mit Bi­bel­ar­bei­ten Tau­sen­de von Men­schen an. Mil­lio­nen er­reich­te er mit über 100 Kurz­pre­dig­ten beim „Wort zum Sonn­tag“und mit sei­ner Über­set­zung des Neu­en Tes­ta­ments in den 60er Jah­ren. Der Rats­vor­sit­zen­de der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Hein­rich Bed­for­dS­trohm, sag­te, ihn ha­be „im­mer be­ein­druckt, wie Jörg Zink per­sön­li­che Fröm­mig­keit und En­ga­ge­ment für die Welt mit­ein­an­der ver­bun­den hat“. (epd)

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