Was mir in der See­le leid­tut

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Ar­me Kin­der in ei­nem rei­chen Land“(Po­li­tik) vom 13. Sep­tem­ber: Es tut mir in der See­le leid, le­sen zu müs­sen, dass ca. zwei Mil­lio­nen Kin­der in Fa­mi­li­en auf­wach­sen, die auf Hartz IV an­ge­wie­sen sind und da­durch in Kin­der­ar­mut le­ben müs­sen.

Es tut mir aber auch in der See­le leid, dass un­se­re über­aus so­zia­le Ge­setz­ge­bung und da­mit die Re­gie­rung es nicht ein­mal schafft, die El­tern der Hartz-lV-Kin­der mit In­te­gra­ti­ons­mo­del­len und et­was mehr Druck zu ani­mie­ren, ei­ner ge­re­gel­ten Ar­beit nach­zu­ge­hen und da­mit der Ar­mut zu ent­kom­men.

Wie wol­len wir es dann schaf­fen, cir­ca ei­ne Mil­li­on Flücht­lin­ge zu in­te­grie­ren, wenn wir nicht ein­mal die ei­ge­nen Leu­te in­te­grie­ren kön­nen? Et­wa auch durch Hartz lV? Paul Herr­mann, Lands­berg

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.