Ist Meat Lo­af jetzt schlech­ter?Quatsch

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Die Kri­ti­ken zum neu­en Meat Lo­af Al­bum „Bra­ver than we are“sind teil­wei­se ver­nich­tend. Wer das glaubt, soll es glau­ben. Sich selbst ein Ur­teil zu bil­den, wä­re die bes­se­re Lö­sung. Von we­gen zitt­ri­ge Stim­me. Meat Lo­af ist vi­el­leicht nicht in Top­form, aber das Al­bum ist den­noch ei­ne Schei­be auf ho­hem Ni­veau, bei der sich auch sein Song­wri­ter und Pro­du­zent Jim St­ein­man et­was ge­dacht hat. Der Ope­ner „Who nee­ds the Young“, ein klas­si­sches Mu­si­cal-Stück, ist durch­aus ge­lun­gen. „Go­ing all the Way“mit sei­nen Du­ett-Part­ne­rin­nen El­len Fo­ley und Kar­la DeVi­to ist schlicht ein fei­nes Stück Mu­sik. Fakt: „Bra­ver than we are“ist ru­hi­ger als bei­spiels­wei­se „Bat out of hell“oder „De­ad Rin­ger“. Man­che Din­ge sind vi­el­leicht ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, wie der ho­he Blä­serein­satz bei „Sou­ve­nirs.“Meat Lo­af ist rei­fer ge­wor­den, aber schlech­ter? Quatsch! (wla) **** *

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