Aus­stel­lung zeigt vom IS zerstörte Kul­tur­stät­ten

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Mit­hil­fe mo­derns­ter Tech­nik ha­ben Ex­per­ten in Ita­li­en drei von der Ter­rormilz Is­la­mi­scher Staat (IS) zerstörte oder be­schä­dig­te Kul­tur­denk­mä­ler re­kon­stru­iert. Tei­le der his­to­ri­schen Stät­ten sind ab Ok­to­ber in Ori­gi­nal­grö­ße in ei­ner Aus­stel­lung im Ko­los­se­um in Rom zu se­hen. Das Pro­jekt hat­te in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten zahl­rei­che Ex­per­ten zu­sam­men­ge­bracht, die mit­hil­fe von di­gi­ta­len Re­kon­struk­tio­nen und 3-D-Dru­ckern die his­to­ri­schen Kul­tur­stät­ten in Sy­ri­en und dem Irak nach­ge­baut ha­ben. In Rom zu se­hen ist un­ter an­de­rem ein Teil des rund 2000 Jah­re al­ten BaalTem­pels im sy­ri­schen UnescoWelt­kul­tur­er­be Pal­my­ra, das der IS 2015 zer­trüm­mer­te. „Un­ser Pro­jekt will den ab­so­lu­ten Wi­der­stand ge­gen die Zer­stö­rung von Kul­tur­er­be zum Aus­druck brin­gen“, sag­te Fran­ces­co Ru­tel­li, Prä­si­dent des Ver­eins, der das Pro­jekt in­iti­iert hat. (dpa)

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