His­to­ri­ker der Deut­schen im 20. Jahr­hun­dert

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Der Bon­ner Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler und His­to­ri­ker Karl Dietrich Bra­cher ist tot. Er starb am Mon­tag im Al­ter von 94 Jah­ren in Bonn, wie die Uni­ver­si­tät mit­teil­te. Be­deu­tung er­lang­ten sei­ne Wer­ke über die Wei­ma­rer Re­pu­blik, den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, die Ge­schich­te Eu­ro­pas im 20. Jahr­hun­dert und po­li­ti­sche Ide­en. Bra­cher war zu­sam­men mit Theo­dor Eschen­burg, Eber­hard Jä­ckel und Joa­chim Fest Her­aus­ge­ber der sechs­bän­di­gen „Ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land“. Zu­dem ge­hör­te er, zeit­wei­se als Vor­sit­zen­der, der Kom­mis­si­on für die Ge­schich­te des Par­la­men­ta­ris­mus und der po­li­ti­schen Par­tei­en in Bonn an. (kna)

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