Ex-Prä­si­dent Me­ckel: Hat­te kei­nen Rück­halt mehr

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der bis­he­ri­ge Prä­si­dent des Volks­bun­des Deut­scher Kriegs­grä­ber­für­sor­ge, Mar­kus Me­ckel, hat sei­nen Rück­tritt mit dem ver­lo­re­nen Rück­halt im Prä­si­di­um und Vor­stand der Or­ga­ni­sa­ti­on be­grün­det. „Man­che Pro­jek­te, die wir so­gar im Früh­jahr noch im Vor­stand be­schlos­sen hat­ten, fan­den kei­ne Mehr­hei­ten mehr, konn­te ich nicht durch­set­zen“, sag­te Me­ckel im Deutsch­land­funk. Der ehe­ma­li­ge DDR-Au­ßen­mi­nis­ter war am Don­ners­tag als Prä­si­dent zu­rück­ge­tre­ten. Zu­vor hat­te ein mo­na­te­lan­ger Kon­flikt zwi­schen ihm und Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin Da­nie­la Schi­ly ge­tobt. Ges­tern traf sich der Volks­bund zu ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Sit­zung: „Wir hat­ten heu­te ei­ne kon­struk­ti­ve Auf­bruch­stim­mung, die be­ein­dru­ckend war“, sag­te Vi­ze­prä­si­dent Richard Rei­sin­ger. Für den Über­gang soll nun der ehe­ma­li­ge Bun­des­wehr-Ge­ne­ral­in­spek­teur Wolf­gang Schnei­der­han den Pos­ten über­neh­men. (dpa)

Mar­kus Me­ckel

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