An­ders­her­um wä­re bes­ser

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Protz-Prinz muss nicht mehr in Haft“(Seite 1) und „Die Ge­richts-Show des Protz-Prin­zen“(Bay­ern) so­wie dem Por­trät „Von der Sex-Skla­vin zur UN-Bot­schaf­te­rin“(Mei­nung & Dia­log) vom 23. Sep­tem­ber:

Über Ih­re Re­dak­ti­on und Ih­re Prio­ri­tä­ten bin ich sehr er­staunt und ver­wun­dert. Da wer­den auf Seite eins ein kur­zer Ar­ti­kel und auf Seite neun fast ei­ne gan­ze Seite die­sem merk­wür­di­gen Zeit­ge­nos­sen, wel­cher mit schmie­ri­gen und un­sau­be­ren Me­tho­den sein „Geld macht“, ge­wid­met, und auf Seite zwei in ei­nem nur re­la­tiv klei­nen Ar­ti­kel über ei­ne mu­ti­ge Je­si­din und ihr grau­en­haf­tes Schick­sal be­rich­tet.

Wä­re die Ar­ti­kel­grö­ße ge­nau an­ders­her­um ge­stal­tet, könn­te ich Ih­re Zei­tung ver­ste­hen, so aber nicht. Frau Na­dia Mu­rad ge­hört mei­ne Hoch­ach­tung, wäh­rend ich für den sog. Protz-Prinz, wel­cher mit der Not vie­ler Frau­en nur Ge­schäf­te macht, nur Ver­ach­tung üb­rig­ha­be. Claus Funk, Un­ter­glaub­heim

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