AOK for­dert hö­he­re Zu­schüs­se für Flücht­lin­ge

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der Chef der AOK Rhein­land/ Ham­burg, Gün­ter Wäl­ter­mann, hat hö­he­re Steu­er­zu­schüs­se zur ge­sund­heit­li­chen Ver­sor­gung von Flücht­lin­gen ge­for­dert. „Für ei­nen Ar­beits­lo­sen­geld-II-Emp­fän­ger zahlt die Bun­des­agen­tur ak­tu­ell 90 Eu­ro im Mo­nat an die Kran­ken­kas­sen. Die durch­schnitt­li­chen mo­nat­li­chen Kos­ten lie­gen aber bei 138 Eu­ro“, sag­te Wäl­ter­mann der Rhei­ni­schen Post. Dau­er­haft müs­se der Bei­trag er­höht und aus Steu­er­mit­teln fi­nan­ziert wer­den. „An­dern­falls schul­tern Bei­trags­zah­ler al­lei­ne ei­ne ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be“, sag­te der AOK-Rhein­land-Chef. Für 2017 plant die Bun­des­re­gie­rung, zur ge­sund­heit­li­chen Ver­sor­gung der Flücht­lin­ge zu­sätz­lich ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro aus den Rück­la­gen des Ge­sund­heits­fonds an die Kran­ken­kas­sen zu ge­ben. (kna)

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