Welt­kul­tur­er­be ver­pflich­tet Bür­ger

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Mit dem Ti­tel Unesco-Wel­ter­be al­lein ist es nicht ge­tan – viel mehr soll­ten in Wel­ter­be­städ­ten auch die Bür­ger für die er­hal­tens­wer­ten Bau­ten be­geis­tert wer­den. „Das Er­be ist wirk­lich be­deu­tend, wenn es für den ein­zel­nen Bür­ger be­deu­tend ist“, er­klär­te da­zu der Re­gio­nal­ko­or­di­na­tor der Or­ga­ni­sa­ti­on der Wel­ter­be­städ­te (OWHC), Mat­thi­as Ripp, ges­tern in Stralsund. Bür­ger soll­ten des­halb – par­al­lel zur Bür­ger­be­tei­li­gung in for­mel­len Ver­fah­ren – ver­stärkt in die Wei­ter­ent­wick­lung ih­rer denk­mal­träch­ti­gen Or­te ein­ge­bun­den wer­den. In Stralsund be­ra­ten noch bis mor­gen rund 60 Ex­per­ten aus 19 Wel­ter­be­städ­ten über ver­schie­de­ne For­men der Bür­ger­be­tei­li­gung. Mit dem Tref­fen be­rei­ten sich die Wel­ter­be-Ver­tre­ter auf den Welt­kon­gress der OWHC im Jahr 2017 in Gyeong­ju/Süd­ko­rea vor. (dpa)

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