Nächs­ter Ter­min in Sa­chen Gur­litt: Mit­te Ok­to­ber

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Der Rechts­streit um das Er­be des Kunst­samm­lers Cor­ne­li­us Gur­litt zieht sich wei­ter hin: Das Ober­lan­des­ge­richt München setzt ei­nen wei­te­ren Ver­hand­lungs­ter­min Mit­te Ok­to­ber an. Ges­tern hat­te das Ge­richt laut Mit­tei­lung zwei Zeu­gen und ei­nen ge­richt­li­chen Sach­ver­stän­di­gen ge­hört. Die Ver­hand­lung ist nicht öf­fent­lich. Gur­litt hat­te sei­ne mil­lio­nen­schwe­re Samm­lung dem Kunst­mu­se­um Bern hin­ter­las­sen. Sei­ne Cou­si­ne Uta Werner ficht das Tes­ta­ment aber an, weil sie glaubt, dass Gur­litt nicht tes­tier­fä­hig war. 2013 war be­kannt ge­wor­den, dass in Gur­litts Schwa­bin­ger Woh­nung mehr als 1200 Kunst­wer­ke ge­fun­den wur­den. Vie­le da­von stan­den – und ste­hen auch heu­te noch – im Ver­dacht, Na­zi-Raub­kunst zu sein. (dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.