Die Welt trau­ert um Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Schi­mon Pe­res

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - Fo­to: Todd Heis­ler/New York Ti­mes, laif

Noch vor we­ni­gen Wo­chen hat der ehe­ma­li­ge is­rae­li­sche Prä­si­dent Schi­mon Pe­res für ei­ne Zwei­staa­ten­lö­sung im Nah­ost­kon­flikt ge­wor­ben. In ei­nem In­ter­view, das En­de Ju­ni in Tel Aviv ge­führt wor­den war, sag­te er, die Zwei­staa­ten­lö­sung sei „der ein­zi­ge Weg, um hier dem Ter­ror und der Ge­walt ein En­de zu set­zen“. Der Frie­den war das gro­ße The­ma im Le­ben die­ses Po­li­ti­kers, schreibt Win­fried Züfle im Nach­ruf auf der Politik. Als größ­te Eh­re er­hielt Pe­res 1994 den Frie­dens­no­bel­preis – für sein Be­mü­hen, die Vor­aus­set­zun­gen für zwei Staa­ten auf dem Bo­den Pa­läs­ti­nas zu schaf­fen. Ges­tern ist er als Letz­ter der Grün­der­ge­ne­ra­ti­on des Staa­tes Is­ra­el mit 93 Jah­ren ge­stor­ben. Po­li­ti­ker aus al­ler Welt zoll­ten ihm Re­spekt. Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck hob her­vor, dass Pe­res den Deut­schen trotz der Gräu­el des Ho­lo­caust die Hand ge­reicht hat. „Für die­se Hal­tung sind wir ihm von Her­zen dank­bar.“

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