Jetzt be­ginnt für die Igel das gro­ße Fres­sen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Aus Der Heimat -

Herbst­zeit ist Igel­zeit. Jetzt sind die klei­nen sta­che­li­gen Ge­sel­len wie­der be­son­ders ak­tiv, um sich für den Win­ter­schlaf zu rüs­ten. Ott­mar Frim­mel von der Un­te­ren Na­tur­schutz­be­hör­de am Land­rats­amt Günz­burg bit­tet Au­to­fah­rer da­her, in der Däm­me­rung und nachts an­ge­passt zu fah­ren. Durch die ho­he Ge­schwin­dig­keit ent­steht ein star­ker Un­ter­druck, der bei den fi­li­gra­nen Tie­ren schwe­re in­ne­re Ver­let­zun­gen ver­ur­sacht, auch, wenn sie nicht di­rekt über­rollt wer­den. Ein wei­te­res An­lie­gen ist dem Na­tur­schüt­zer, die Tie­re in Ru­he zu las­sen. Kei­nes­falls soll­ten Igel, die zu schmäch­tig er­schei­nen, ins Haus ge­nom­men und ge­füt­tert wer­den. „Die hau­en sich die Wam­pe schon noch voll“, sagt Frim­mel. Der mil­de Herbst be­sche­re den In­sek­ten­fres­sern idea­le Be­din­gun­gen da­für. Wer et­was für die Tie­re ma­chen will, der soll­te sei­nen Gar­ten nicht „eng­lisch auf­räu­men“, wie Frim­mel be­tont, son­dern ein paar un­or­dent­li­che Ecken mit Äs­ten und Laub re­ser­vie­ren.

Fo­to: UNB Günz­burg

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