Ein Film und sein his­to­ri­scher Hin­ter­grund

Mittelschwaebische Nachrichten - - Kino -

Dreh­or­te Der Ort des Grau­ens, die frü­he­re Heil- und Pfle­ge­an­stalt Ir­see (heu­te ein Ta­gungs­zen­trum) ist nicht im Film zu se­hen. Ge­dreht wur­de ab Mai 2015 an 40 Ta­gen in Nord­rheinWest­fa­len, Nie­der­ös­ter­reich und in der Re­gi­on: In Augs­burg in ei­nem Ne­ben­raum des Gol­de­nen Saals; am Her­ren­tratt­see, in der Wie­sen­schlucht „Fuch­ser­berg“und im Wald­stück „Am Ros­sel­acker“na­he Gut Mer­gent­hau (Kreis Aichach-Fried­berg).

Eut­ha­na­sie Rund 2100 in Kauf­beu­ren und Ir­see un­ter­ge­brach­te Pa­ti­en­ten ka­men durch das NS-Eut­ha­na­sie­pro­gramm um. Der Wahn­sinn im Wahn­sinn wird im Nach­spann des Films deut­lich: Auch fast zwei Mo­na­te nach Kriegs­en­de wur­de in Ir­see noch ge­mor­det. Wie das mög­lich war, ver­mag auch der his­to­ri­sche Be­ra­ter des Fil­mes, Pro­fes­sor Micha­el von Cra­nach nicht zu sa­gen. Von Cra­nach ist ein Nach­fol­ger Falt­l­hau­sers. (ioa)

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