Er­do­gan: Aus­nah­me­zu­stand um ein Jahr ver­län­gern

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der nach dem ge­schei­ter­ten Putsch­ver­such in der Türkei ver­häng­te Aus­nah­me­zu­stand soll nach An­ga­ben von Staats­chef Re­cep Tay­yip Er­do­gan auf min­des­tens ein Jahr aus­ge­wei­tet wer­den. Er­do­gan er­klär­te im Fern­se­hen, es ha­be sich ge­zeigt, dass die Dau­er des nach dem Um­sturz­ver­such vom 15. Ju­li ver­häng­ten Aus­nah­me­zu­stands von zu­nächst drei Mo­na­ten nicht aus­rei­che. Er­do­gan be­grün­de­te dies mit der „Not­wen­dig­keit“, die ver­bo­te­ne Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans (PKK) und die An­hän­ger des in den USA le­ben­den Pre­di­gers Fe­thul­lah Gü­len zu be­kämp­fen. Jus­tiz­mi­nis­ter Be­kir Boz­dag sag­te, bis­lang sei­en rund 32 000 Ver­däch­ti­ge in­haf­tiert wor­den. Ge­gen ins­ge­samt 70 000 Men­schen wur­de er­mit­telt. (afp)

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