Deut­sche zie­hen wohl bald aus In­cir­lik ab

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der Bundeswehr-Ab­zug vom tür­ki­schen Stütz­punkt In­cir­lik rückt nach dem er­geb­nis­lo­sen Kri­sen­ge­spräch von Kanz­le­rin Mer­kel mit Staats­prä­si­dent Er­do­gan nä­her. „Wenn ein Be­such deut­scher Ab­ge­ord­ne­ter in In­cir­lik nicht mög­lich ist, dann ge­hen wir da raus“, gab der stell­ver­tre­ten­de Re­gie­rungs­spre­cher Strei­ter Mer­kels Hal­tung wie­der. Die Bundeswehr hat dort Auf­klä­rungs­flug­zeu­ge für den Kampf ge­gen die Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) in Sy­ri­en sta­tio­niert. Da­ge­gen hat An­ka­ra of­fen­sicht­lich kei­ne Ein­wän­de mehr ge­gen ei­ne Rei­se von Ab­ge­ord­ne­ten zum tür­ki­schen Na­to-Stütz­punkt Konya, wie am Frei­tag­abend be­kannt wur­de. Von Konya aus un­ter­stüt­zen ein bis zwei „Awacs“Auf­klä­rungs­flug­zeu­ge der Na­to den An­ti-Terror-Kampf. Auf dem Stütz­punkt sind zehn bis 20 deut­sche Sol­da­ten als Bo­den­per­so­nal sta­tio­niert. (dpa)

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