Es ist be­schä­mend

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Streit ums Kreuz“(Feuille­ton) vom 26. Mai: Es ist be­schä­mend, dass in un­se­rem Land im­mer wie­der mal ein Streit we­gen ei­nem Kreuz ent­steht. War­um soll das Ge­bäu­de des­we­gen nicht öf­fent­lich sein? Und war­um sol­len sich Men­schen da­rin nicht wohl­füh­len? Das Kreuz ad ab­sur­dum zu füh­ren, ist doch kom­plet­ter Un­sinn, zu­mal das Kreuz in un­se­rer Kul­tur stets ge­gen­wär­tig ist. Zu­dem ist es nicht ir­gend­ein Sym­bol, son­dern das Zei­chen un­se­rer Er­lö­sung. Auch wenn es Si­grid Hu­pach als kul­tur­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Lin­ken nicht passt.

Sind wir schon so weit, dass wir un­se­re gan­ze Iden­ti­tät auf­ge­ben und uns lie­ber mit frem­den Sym­bo­len zie­ren? Da kann man nur sa­gen: ar­mes Deutsch­land. Bla­si­us Hur­ler, Wer­tin­gen

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