Was Stu­di­en über Schlaf­stö­run­gen sa­gen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Die Dritte Seite -

Laut dem Ge­sund­heits­re­port der Deut­schen An­ge­stell­ten Kran­ken kas­se (DAK) lei­den 77 Pro­zent der Er werbs­tä­ti­gen in Bay­ern an Schlaf stö­run­gen. Das sind 5,14 Mil­lio­nen Men­schen. 31 Pro­zent der Er werbs­tä­ti­gen ge­ben an, drei­mal oder häu­fi­ger pro Wo­che von Schlaf­stö run­gen be­trof­fen zu sein.

Seit 2010 sind die­se Zah­len um 15 Pro­zent ge­stie­gen.

Zugleich ge­hen von den Be­trof­fe­nen nur fünf Pro­zent zum Arzt.

Der jüngst vor­ge­stell­te „Beu­rer Schlafat­las“be­legt, dass die Be woh­ner Bay­erns mehr schnar­chen als je­ne an­de­rer Bun­des­län­der.

Über 30 Pro­zent der un­ter 30 Jäh­ri gen lei­det un­ter re­gel­mä­ßi­gen Alb träu­men.

Wer viel ver­dient, schläft we­ni­ger. Ein Bei­spiel: Er­werbs­tä­ti­ge mit ei nem Ein­kom­men von über 3500 Eu­ro net­to pro Mo­nat schla­fen im Schnitt sechs­ein­halb St­un­den. Der deut­sche Durch­schnitt be­trägt sechs St­un­den und 54 Mi­nu­ten.

An der Küs­te schla­fen die Men­schen im Schnitt län­ger als in der Al­pen­re gi­on. Und: Den Süd­deut­schen macht das Wetter beim Schla­fen mehr zu schaf­fen als den Nord­lich­tern. (mab)

Dr. Man­fred Held, Lei­ter des Kemp­te ner Schlaf­la­bors, un­ter­sucht nach der Ver­ka­be­lung den Au­tor noch ein­mal.

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