Fer­tig­ge­rich­te sol­len ge­sün­der wer­den

Es­sen We­ni­ger Salz, Zu­cker und Fett. Weil Deut­sche im­mer di­cker wer­den

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - VON CHRIS­TI­NA HEL­LER

Augs­burg Die Deut­schen sind zu dick und neh­men im­mer wei­ter zu. Zu die­sem Er­geb­nis kam die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung (DEG) schon im Fe­bru­ar. In ih­rem Er­näh­rungs­be­richt schreibt sie: 59 Pro­zent der Män­ner und 37 Pro­zent der Frau­en sind über­ge­wich­tig.

Ein Grund für das Über­ge­wicht ist fal­sche Er­näh­rung. Denn die Deut­schen es­sen sehr viel mehr Zu- cker, Salz und ge­sät­tig­te Fett­säu­ren als et­wa die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on und die DEG emp­feh­len. Und des­halb hat sich Bun­des­er­näh­rungs­mi­nis­ter Chris­ti­an Schmidt (CSU) nun et­was ein­fal­len las­sen.

Sein Mi­nis­te­ri­um hat ein Stra­te­gie­pa­pier ent­wi­ckelt, wie Zu­cker, Fett und Salz in Fer­tig­pro­duk­ten re­du­ziert wer­den. Vor al­lem be­stimm­te Pro­dukt­grup­pen sol­len ge­sün­der wer­den. Da­zu zäh­len: Er­fri­schungs­ge­trän­ke wie Li­mo, Tief­kühl­piz­za, Früh­stücks­ce­re­a­li­en und Brot und Bröt­chen. Denn Un­ter­su­chun­gen ha­ben in die­sen Pro­duk­ten zu vie­le die­ser In­halts­stof­fe er­ge­ben. Bis En­de des Jah­res soll fest­ste­hen, wie viel we­ni­ger Zu­cker, Salz und Fett Fer­tig­pro­duk­te bis zu wel­chem Zeit­punkt ent­hal­ten sol­len. Die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie soll sich auf frei­wil­li­ger Ba­sis be­tei­li­gen. Was genau das Stra­te­gie­pa­pier vor­schreibt und was Er­näh­rungs­ex­per­ten da­von hal­ten, le­sen Sie in der Wirtschaft.

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