Der Deut­sche, ein Al­les­nä­her: War­um Hand­ar­beit so hip ist

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - Fo­to: Ul­rich Wa­gner

Klei­der ma­chen Leu­te. Al­tes Buch (Gott­fried Kel­ler), al­ter Spruch (Gott, ist der alt) – und noch im­mer ak­tu­ell. Streift ein 40-jäh­ri­ger Ita­lie­ner noch ein­mal ein Fuß­ball­tri­kot mit der Auf­schrift „Tot­ti“über, zack: Schon liegt ihm halb Rom zu Fü­ßen, schreibt Ju­li­us Mül­ler-Mei­nin­gen im Sport. Oder: Zieht ei­ne Schau­spie­le­rin ei­ne Or­dens­tracht über, zack: Schon ist sie ein an­de­rer Mensch. Hat Ni­na Ho­ger dem Kol­le­gen Jo­sef Karg für Pan­ora­ma ver­ra­ten. Un­ter uns: Kann man al­les selbst ma­chen – Tri­kot, Or­dens­tracht, Ja­cke wie Ho­se. In Braun, Rot, Blau, was auch im­mer. Mil­lio­nen be­herr­schen das nach al­len Re­geln der Kunst, nach Strich und Fa­den so­zu­sa­gen. War­um Hand­ar­beit so hip ist, er­zählt Stephanie Sar­tor auf der Drit­ten Sei­te. Klei­der ma­chen Leu­te? Stimmt. Aber auch: Leu­te ma­chen Klei­der.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.