Grie­chen­land trau­ert um Kon­stan­ti­nos Mitso­ta­kis

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Der frü­he­re grie­chi­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Kon­stan­ti­nos Mitso­ta­kis ist tot. Er starb in der Nacht zum Mon­tag im Al­ter von 98 Jah­ren, wie sei­ne Fa­mi­lie mit­teil­te. Mitso­ta­kis war von 1990 bis 1993 Re­gie­rungs­chef und fast 60 Jah­re lang in der Po­li­tik ak­tiv. Erst 2004 hat­te er sich voll­stän­dig aus der Po­li­tik zu­rück­ge­zo­gen – da­mals wur­de er als lang­jäh­rigs­ter Ab­ge­ord­ne­ter aus dem grie­chi­schen Par­la­ment ver­ab­schie­det. Der 1918 auf Kre­ta ge­bo­re­ne Ju­rist Mitso­ta­kis wur­de 1946 erst­mals ins Par­la­ment ge­wählt. 1967 floh er vor der Mi­li­tär­jun­ta nach Pa­ris. Nach sei­ner Rück­kehr nach Grie­chen­land 1974 schloss er sich der kon­ser­va­ti­ven Nea Di­mo­kra­tia (ND) an, die er von 1984 bis 1993 als Par­tei­chef führ­te. (afp)

K. Mitso­ta­kis

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